Multifamilientherapie

 

Multifamilientherapie ist eine simultane systemische Familien- / Gruppentherapie mit vier bis acht Familien.

 

Konkrete Problemstellungen können sein

 

  • Schulschwierigkeiten
  • prekäre Lebensverhältnisse
  • soziale Isolation
  • Überforderung der Eltern, Erziehungsschwierigkeiten
  • Eltern-Kind-Konflikte
  • (leben mit) verhaltensauffällige(n) Kinder(n) (z. B. ADHS)
  • Vernachlässigung/Misshandlung Eltern mit Bindungs- und Beziehungsstörungen

 

zentrale Themen, Fragen, Hilfekontexte

 

  • Erziehungsthemen und -fragestellungen
  • Kommunikation, Beziehungs- und Alltagsgestaltung in der Familie
  • Überwinden der sozialen Isolation und Sprachlosigkeit
  • Patchworkthemen / (Eltern)Paarbeziehungsthemen

 

Ziel

Ziel der MFT ist es, die Entwicklungsbedingungen von Kindern zu verbessern: Mit der MFT treten Familien aus ihrer schambesetzten Isolation und erfahren ein Gefühl von Solidarität, wenn sie auf andere Familien mit ähnlichen Problemen stoßen: „Wir sitzen alle in einem Boot. Wir sind ja nicht die einzigen.“

 

Die MFT ist angelegt auf eine Dauer von ca. 1 Jahr und durchläuft dabei verschiedene Phasen:

 

In der Kontraktphase vereinbaren die Familien mit dem zuständigen RSD-Mitarbeiter und den Familientherapeuten Ziele.

 

In der Intensivphase arbeiten die Familien über einen längeren Zeitraum hochfrequent miteinander. MFT-Gruppensitzungen im wöchentlichen oder vierzehntägigen Rhythmus. Stabilisierungsphase / Übergang zur Selbsthilfephase: Die Gruppensitzungen konzentrieren sich darauf, die miteinander entwickelten kommunikativen und sozialen (Lösungs)Kompetenzen zu verstetigen und zu verselbständigen.

 

In der Selbsthilfephase trifft sich die Gruppe nach Bedarf und freiwillig in einem offenen Rahmen.

 

Kontakt

Telefon: 030/2 91 88 57 • Fax: 030/27 57 44 06
E-Mail: @
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